Luxushotellerie wird heute nicht mehr allein über Zimmer definiert
Über Jahrzehnte hinweg wurden Hotelinvestitionen anhand klassischer Kennzahlen bewertet: Lage, Anzahl der Zimmer, Bauqualität, erwartete Auslastung und wirtschaftliche Performance.
Diese Faktoren sind nach wie vor entscheidend. Sie erklären jedoch längst nicht mehr, warum manche Luxushotels ihre Wettbewerber deutlich übertreffen.
Nach Ansicht des Hotelentwicklers und Investors Sergey Vakhnenko zählt die Gastronomie heute zu den wichtigsten strategischen Werttreibern moderner Hotelimmobilien – weit über ihre klassische Rolle als Food-&-Beverage-Abteilung hinaus.
Bei der Entwicklung seines neuen Longevity-Hospitality-Konzepts in Thailand setzt Vakhnenko konsequent auf jene Prinzipien, die bereits heute die erfolgreichsten Luxusdestinationen der Welt prägen.
Restaurants entwickeln sich zu eigenständigen Destinationen
Die weltweit erfolgreichsten Luxushotels schaffen zunehmend Restaurants, die Gäste unabhängig vom Hotel selbst anziehen.
Gerade in Metropolen wie Bangkok sind international renommierte Restaurants längst zu eigenständigen Reisezielen geworden. Viele Reisende entscheiden sich heute nicht mehr ausschließlich aufgrund der Hotelmarke oder Lage für eine Unterkunft, sondern auch wegen des kulinarischen Angebots – sei es im Hotel selbst oder in dessen unmittelbarer Umgebung.
Dadurch verändert sich die wirtschaftliche Bedeutung der Gastronomie grundlegend.
Ein Restaurant wird nicht mehr ausschließlich anhand seines eigenen Umsatzes oder Gewinns bewertet. Vielmehr betrachten Investoren und Entwickler seinen Beitrag zur gesamten Wertschöpfung des Hotels.
Ein herausragendes Gastronomiekonzept stärkt die Markenpositionierung, sorgt für internationale Medienpräsenz, erhöht den Anteil direkter Buchungen, verbessert Kennzahlen wie ADR und RevPAR und steigert langfristig den Wert der gesamten Hotelimmobilie.
Differenzierung schafft nachhaltigen Wettbewerbsvorteil
Der Wettbewerb im Luxussegment nimmt kontinuierlich zu.
Hochwertige Zimmer, exzellenter Service, moderne Wellnessbereiche und innovative Technologien werden von anspruchsvollen Gästen inzwischen als selbstverständlich angesehen.
Die eigentliche Herausforderung besteht heute darin, Erlebnisse zu schaffen, die sich nicht ohne Weiteres kopieren lassen.
Nach Überzeugung von Sergey Vakhnenko zählt die Gastronomie zu den wirkungsvollsten Instrumenten, um genau diese Differenzierung zu erreichen.
Ein außergewöhnliches Restaurant kann ein Hotel von einer reinen Unterkunft zu einem Ort machen, den Gäste gezielt besuchen möchten.
Anwendung dieser Strategie auf ein neues Hospitality-Konzept in Thailand
Diese Überzeugung fließt unmittelbar in die Entwicklung von Vakhnenkos neuem Longevity-Hospitality-Projekt in Thailand ein.
Dabei wird Gastronomie nicht als eigenständiger Geschäftsbereich verstanden, sondern als integraler Bestandteil des gesamten Wellness-Konzepts.
Ernährung, Longevity, Prävention, Regeneration und individuell abgestimmte Gästeerlebnisse greifen ineinander und bilden gemeinsam ein ganzheitliches Hospitality-Ökosystem, bei dem jeder einzelne Baustein zur Qualität des Aufenthalts beiträgt.
Diese Herangehensweise spiegelt einen grundlegenden Wandel innerhalb der internationalen Luxushotellerie wider: Hotels konkurrieren heute zunehmend über integrierte Gesamtkonzepte statt ausschließlich über ihre baulichen Eigenschaften.
Mehr als Gastronomie: Ein ganzheitliches Hospitality-Erlebnis
Das strategische Denken endet nicht bei der Kulinarik.
Architektur, Wellness, Longevity-Programme, Design, moderne Technologien und personalisierte Dienstleistungen verschmelzen zu einem einzigen, durchgängigen Gästeerlebnis.
Für Sergey Vakhnenko liegt die Zukunft der Hotellerie darin, diese Disziplinen nicht isoliert zu betrachten, sondern sie zu einem stimmigen Gesamtkonzept zusammenzuführen.
Aus diesem Grund baut er derzeit ein internationales Expertenteam auf, das über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung erstklassiger Hospitality-Projekte verfügt und die Umsetzung seines neuen Konzepts in Thailand begleitet.
Ausblick
Die Luxushotellerie entwickelt sich zunehmend von einem Geschäftsmodell, das auf Übernachtungen basiert, hin zu einer Branche, die außergewöhnliche Erlebnisse schafft.
Für Hotelinvestoren und Projektentwickler bedeutet dies einen grundlegenden Wandel bei der Planung, Bewertung und Positionierung neuer Hotelimmobilien.
Nach Auffassung von Sergey Vakhnenko werden künftig nicht zwangsläufig jene Hotels den größten langfristigen Erfolg erzielen, die über die meisten Zimmer oder die höchsten Bauinvestitionen verfügen.
Den größten Mehrwert schaffen vielmehr Projekte, die einzigartige Erlebnisse bieten – Erlebnisse, für die Gäste bewusst reisen, die sie weiterempfehlen und immer wieder erleben möchten.
Über Sergey Vakhnenko
Sergey Vakhnenko ist CEO der Dominart Real Estate GmbH, einem international tätigen Unternehmen für Immobilien- und Hospitality-Entwicklung mit Hauptsitz in Berlin.
Mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung in den Bereichen Hotelinvestitionen, Gewerbeimmobilien und Hotelentwicklung arbeitet er derzeit an einem integrierten Longevity- und Wellness-Hospitality-Konzept in Thailand. Dafür bringt er internationale Experten aus den Bereichen Architektur, Wellness, Technologie, Hotelbetrieb und Investment zusammen.