Das Hotel der Zukunft verkauft nicht nur Übernachtungen.

Das Hotel der Zukunft verkauft nicht nur Übernachtungen.

Deutschland und die Schweiz gehören seit vielen Jahren zu den Kernmärkten von Dominart Real Estate im Bereich Hotelimmobilien.

Wir begleiten Eigentümer, Investoren und Betreiber bei Hoteltransaktionen, suchen passende Investmentobjekte und beschäftigen uns intensiv mit der Frage, wie sich Hospitality-Immobilien langfristig weiterentwickeln können.

Dabei beobachten wir einen strukturellen Wandel:

Der wirtschaftliche Wert eines Hotels wird künftig nicht ausschließlich durch Zimmer, Auslastung und ADR bestimmt.

Neue Revenue Streams rund um Wellness, Recovery, Prävention und Longevity könnten insbesondere im Premium- und Resortsegment zunehmend relevant werden.

Für unseren Gründer und Managing Director Serhiy Vakhnenko ist deshalb die Verbindung von Hotel Real Estate und Longevity zu einem strategischen Thema geworden.

Nach mehr als 20 Jahren im europäischen Immobiliengeschäft und zahlreichen Kontakten zu Eigentümern, Investoren und Hotelbetreibern stellt sich für uns eine zentrale Frage:

Kann aus einem klassischen Hotel eine Health & Longevity Destination werden – ohne daraus eine Klinik zu machen?

Wir glauben, dass gerade Deutschland und die Schweiz dafür interessante Voraussetzungen bieten.

Deutschland: großer Hotelbestand trifft auf Transformationsbedarf

Deutschland verfügt über einen großen und sehr heterogenen Hotelmarkt – von urbanen Businesshotels über inhabergeführte Häuser bis zu Resorts und Wellnesshotels.

Viele bestehende Hotels stehen gleichzeitig vor ähnlichen Herausforderungen:

steigende Betriebs- und Personalkosten, Investitionsbedarf, zunehmender Wettbewerb und die Frage, wie sich zusätzliche Umsätze außerhalb des klassischen Zimmergeschäfts generieren lassen.

Genau hier könnte Longevity interessant werden.

Nicht jedes Hotel benötigt ein medizinisches Zentrum.

Aber ausgewählte Module aus Recovery, Sleep, Diagnostics, Regeneration, Performance und Preventive Wellness können bestehende Hospitality-Konzepte ergänzen.

Entscheidend ist dabei nicht die Anzahl der Geräte.

Entscheidend ist:

Welche zusätzlichen Leistungen kann ein Hotel glaubwürdig verkaufen – und welche davon erhöhen Umsatz, Aufenthaltsdauer und Kundenbindung?

Schweiz: Premium Hospitality trifft medizinische Kompetenz

In der Schweiz sehen wir eine andere Ausgangssituation.

Das Land verbindet internationale Premium-Hospitality mit einer starken privaten Medizin, hoher Kaufkraft und einer globalen Reputation für Qualität, Diskretion und Präzision.

Besonders interessant erscheint uns deshalb die Verbindung von:

Luxury Hospitality + Medical Expertise + Longevity + Destination

Ein bestehendes Premiumhotel muss dafür nicht zwangsläufig selbst medizinischer Betreiber werden.

Eine mögliche Struktur könnte vielmehr aus einem Netzwerk bestehen:

Hotel → Medical Partner → Longevity Technology → Diagnostics → Personalised Program

Das Hotel bleibt Hospitality-Experte.

Ärzte und Kliniken verantworten die medizinischen Leistungen.

Technologieanbieter liefern spezialisierte Infrastruktur.

Und der Gast erhält ein integriertes Erlebnis.

Vom Wellnessbereich zum Profit Center

Genau an diesem Punkt wird das Thema für Immobilieninvestoren interessant.

Traditionell wurden SPA und Wellness in vielen Hotelprojekten vor allem als Amenity betrachtet.

Die nächste Generation könnte anders funktionieren:

Wellness wird vom Cost Center zum Revenue Center.

Dafür untersuchen wir derzeit unter anderem asset-light Modelle, bei denen Hotels nicht die gesamte Longevity-Infrastruktur selbst kaufen müssen.

Equipment-as-a-Service, Leasing, Betreiberpartnerschaften oder Revenue-Sharing können Investitionsbarrieren reduzieren und gleichzeitig neue Angebote ermöglichen.

Für Eigentümer entsteht damit eine zusätzliche Frage bei der Bewertung eines Hotels:

Nicht nur:

Wie viele Zimmer hat das Objekt?

Sondern zunehmend auch:

Welche zusätzlichen Umsätze können auf derselben Immobilie generiert werden?

Deutschland, Schweiz und Südostasien

Unsere Aktivitäten in Südostasien geben uns dabei eine zusätzliche Perspektive.

Thailand und andere asiatische Märkte zeigen, wie schnell sich Hospitality, Wellness und Gesundheit miteinander verbinden können.

Deutschland und die Schweiz bringen andere Stärken mit: medizinische Kompetenz, Technologie, Engineering, Kapital und institutionelle Strukturen.

Wir sehen deshalb keinen Wettbewerb zwischen Europa und Asien.

Wir sehen eine mögliche Arbeitsteilung.

Europa entwickelt Expertise, Technologie und Standards.
Asien ermöglicht Geschwindigkeit, Hospitality und Skalierung.

Und Hotels können die physische Infrastruktur sein, die beide Welten miteinander verbindet.

Für Dominart Real Estate ist das eine natürliche Weiterentwicklung unserer bisherigen Arbeit mit Hotelimmobilien.

Vom klassischen Hotelinvestment zur Frage:

Wie sieht eine Hotelimmobilie aus, die auch in zehn oder fünfzehn Jahren noch relevant und wirtschaftlich attraktiv ist?

Darüber möchten wir in den kommenden Monaten intensiver mit Hoteleigentümern, Betreibern, Projektentwicklern, Family Offices, Kliniken und Technologieunternehmen in Deutschland und der Schweiz sprechen.


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